05.05. in Halle: Castoriadis: Das Imaginäre und die Geschichte der Autonomie

Harald Wolf

Cornelius Castoriadis: Das Imaginäre und die Geschichte der Autonomie

Im zweiten Teil geht es vor allem um die weitreichenden Konsequenzen, die Castoriadis aus seinem Bruch mit dem Marxismus in seinen späteren Arbeiten – seit Gesellschaft als imaginäre Institution (1975) – gezogen hat. Das betrifft zum einen die Klärung des für sein Denken nun zentralen Begriffs des (gesellschaftlichen wie psychischen) Imaginären, mit dem er vor allem versucht, der schöpferischen – einschließlich der revolutionären – Dimension menschlicher Praxis gerecht zu werden. Zum anderen kreisen seine späteren Arbeiten um Fragen der Geschichte (Aktualität der griechischen polis) sowie der Gegenwart und Zukunft des Autonomieentwurfs (Zeitdiagnose, politische Perspektiven). Sie sollen auch daraufhin abgeklopft werden, ob sie angesichts der gegenwärtigen „Krisen“-Dynamik vielleicht die eine oder andere Orientierungshilfe bieten.

Harald Wolf ist Soziologe und arbeitet am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) in Göttingen. Er ist Mitherausgeber der Ausgewählten Schriften von Castoriadis (Verlag Edition AV, Lich, 2006ff) und Mitbegründer des „Vereins für das Studium und die Förderung der Autonomie“ (www.autonomieentwurf.de).

Dienstag, 05. Mai 2009, 19 Uhr in den Räumen von Radio Corax, Unterberg 11, 06108 Halle

www.radiocorax.de


1 Antwort auf “05.05. in Halle: Castoriadis: Das Imaginäre und die Geschichte der Autonomie”


  1. 1 ambivalenz Trackback am 04. Mai 2009 um 16:05 Uhr
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